Neulich bei einem Spaziergang entdeckte ich dieses Schild. 🧐

Normalerweise steht da "Betreten verboten" drauf, aber beim Betrachten des halb vergammelten Schildes kam mir sofort der Gedanke: passt ja auch hervorragend zum Thema "ErnÀhrung".

Das Foto ein bisschen aufgepimpt, fĂŒhrt es nochmal deutlich vor Augen:
❗Eltern haften auch bei der ErnĂ€hrung fĂŒr ihre Kinder❗

Sie sind verantwortlich und gleichermaßen Vorbild fĂŒr den Einkauf von Lebensmitteln, fĂŒr den Umgang mit SĂŒĂŸigkeiten und Genussmitteln, fĂŒr das was in die Brotdose und auf den Tisch kommt, fĂŒr Tischsitten und Essgewohnheiten.

Wer gut informiert ist, welche Nahrungsmittel gesundheitsfördernd sind, hat sehr viel Gutes fĂŒr den Nachwuchs getan. đŸ€
Und das wollen doch alle Eltern, oder?!


Buchempfehlung

"Die NĂ€hrstoffgeschichte"

Ein Kindersachbuch, das schon die Kleinen mit einprÀgsamen NÀhrstoffi-CharaktÀren in Sachen "gesunde ErnÀhrung" aufklÀrt und die fiesen Tricks von "Lady Schrottsky" und ihren 3 Dinohunden enttarnt.
Ein sehr wertvolles Buch fĂŒr Kinder (und fĂŒr Erwachsene ebenso).

www.nÀhrstoffgeschichte.de
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Ein paar kleine Einblicke und Gedanken zum Buch:

Was liegt denn da in der Schatzkiste? SchÀtze von "unterschÀtztem" Wert!

In der Medizin liegt das Hauptaugenmerk nach wie vor in der Therapie. Das ist auch gut und richtig, dass es sie gibt. Damit wird Schaden verringert, begrenzt und im besten Fall geheilt.

Noch besser als die Therapie ist aber die PRÄVENTION!
(lat.: Maßnahmen zur Abwendung von unerwĂŒnschten Ereignissen oder ZustĂ€nden)
Schaden vorbeugen und möglichst verhindern, statt entstandenen Schaden reparieren.

Ganz wertvolle Dienste leistet im gesundheitlichen Bereich vor allem die ErnÀhrung mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und sekundÀren Pflanzenstoffen.
Das Beste: die SchĂ€tze sind fĂŒr jeden zugĂ€nglich. Also beim Einkaufen habt dieses Bild vor Augen und dann ran an "die Beute"!


Das Wort "ZÀhneputzen" und "Zahnarzt/ZahnÀrztin" kommt bei deinem Kind/deinen Kindern nicht gut an?

Versuche es mal mit anderen Wörtern, die die Fantasie anregen und Kinder mit positiven GefĂŒhlen verbinden: 
Hier gibt es 4 Anregungen:

Es "wimmelt" in und an ZahnbĂŒrste&Co. 
Was ist zu tun?

Fluorid

Fluorid ist ein nicht essentielles Spurenelement.
Es kommt in Spuren (Mikrogramm) in unserem Körper vor.

Kein Thema ist in der Zahnmedizin so umstritten und wird nach wie vor heiß diskutiert.
Ich beleuchte hier das Thema aus der Sicht der ErnÀhrung, denn Karies ist keine "Fluoridmangelkrankheit".
Was vielleicht viele nicht ganz so vor Augen haben ist, dass Fluorid in natĂŒrlichen Lebensmitteln vorkommt!
ErnÀhre ich mich ausgewogen, vollwertig und gesund, nehme ich bereits die "nötigen Spuren" zu mir, die mein Körper in Knochen und Zahn einbaut.
ZusÀtzlich hochdosiertes Fluorid, etwa durch ein Rezept vom Zahnarzt, ist nicht erforderlich.

SĂŒĂŸigkeiten, Fast Food und fetthaltige Nahrungsmitteln sind hochverarbeitet! NatĂŒrliche Inhaltsstoffe sind weitestgehend verloren und somit auch die Fluoridaufnahme durch das Essen.

Die Rezeptverordnung vom Zahnarzt sollte daher sein:
TĂ€glich gesunde und natĂŒrliche Lebensmittel einnehmen!

Auch ĂŒber diese Zahl, sollte man nachdenken....
Da zeigen die 1 Mrd. Euro Investition ja doch ordentlich Wirkung (Werbekosten SĂŒĂŸwarenindustrie).

Neben Kaugummi sind es SĂŒĂŸigkeiten und Kekse worin Kinder ihr Taschengeld investieren. Quasi in "Genussmittel".
Ein Appell an die Eltern: was vorgelebt wird, wird nachgeahmt.
Hier fÀngt ErnÀhrungsziehung an.
Das setzt natĂŒrlich voraus, dass die "Großen" verantwortungsvoll mit SĂŒĂŸigkeiten und anderen Genussmitteln umgehen.

Funfact: von meinem Taschengeld habe ich mir jeden Donnerstag im Konsum die Zeitschrift "Micky Maus" gekauft. đŸ˜„đŸ€©

Das nenne ich mal eine Investition! 😟
Zahnora schaut ganz schön erschrocken auf die Zahl.

Kinder sind durch Werbung leicht zu beeinflussen.
Hier wird es von der Industrie ausgenutzt, dass ein Kind sein Kaufverhalten noch nicht selbst lenken kann, indem es Inhaltsstoffe studiert und beurteilt.

Die bunten Bilder und Sticker inklusive im Laden sind natĂŒrlich sehr verlockend....
Auch die Bewerbung im TV, wenn der Lieblingstrickfilm lÀuft ist lÀngst fester Bestandteil.
Und ein "nein" der Eltern ist dem Kind auch nicht immer einfach zu erklÀren.

Aber selbst Erwachsene tappen in die Werbefalle und es bedarf noch an sehr viel AufklÀrung.

Viel aufklĂ€ren, Alternativen anbieten und klare Regeln mit dem Umgang von SĂŒĂŸigkeiten sind an dieser Stelle eine gute Hilfe. 

Kennt ihr schon Zahnora's Freundin Glandula?
Unter der Ruprik "Zahnora's Freunde und Familie" ist sie kurz vorgestellt.

Was macht die Freundschaft so besonders? Die kleine Geschichte hier verrÀt es dir.

Edelsteine im Mund

EDELSTEINE IM MUND????
Ja! Unsere (oberste) Zahnhartsubstanz besteht aus zu fast 100% wertvollem Mineral: Apatit. 
Dies ist einem Edelstein gleich zu setzen.
Ist das nicht total genial? Wir sind mit kostbaren Edelsteinen 💎 im Mund ausgestattet.
Mich persönlich treibt dieser Gedanke in punkto Zahnpflege und (zahn)gesunde ErnĂ€hrung sehr an. đŸ€đŸŠ· 

Liebe Mama, lieber Papa!

Ein Zahn besteht u.a. aus verschiedenen Apatiten. Mit 95% Hydroxylapatit ist der Zahnschmelz (die oberste Schicht des Zahnes) die hĂ€rteste Substanz, die es in unserem Körper gibt. Auch der Knochen kann da nicht "mithalten". 

Wenn die Großen und die Kleinen wissen und verstehen, welch kostbare Edelsteine unsere ZĂ€hne sind, sollte da der Wunsch nicht ganz groß sein, sie gut zu pflegen und sich zahngesund zu ernĂ€hren?

Eure Zahnora

Hier gibt es mal ein kleines "battle" zwischen gesunder ErnÀhrung und Zahnmedizin.
So eine gegensĂ€tzliche Sicht gibt es zum GlĂŒck sehr selten, denn normalerweise gehen gesunde ErnĂ€hrung und Zahngesundheit "Hand in Hand". 😉

Ich mag Marmelade sehr gerne. Durch meine Weiterbildung zur ErnÀhrungsberaterin wurde ich angeregt, unter der Marmelade (oder Honig) auch mal Quark oder FrischkÀse statt Butter zu verwenden, um den generellen Fettkonsum einzuschrÀnken (siehe "versteckte" Fette).

Interessanterweise bin ich dann noch in der Prophylaxefibel von BrĂ€uning/Kramer auf die Aussage gestoßen, dass die Butter unter sĂŒĂŸem Aufstrich fĂŒr die ZĂ€hne gute Dienste leistet, da sie den Zahn durch das Fett ein bisschen vor dem Zucker schĂŒtzt.

Fazit:
Beide Seiten haben ihre Sinnhaftigkeit und Berechtigung.
Praktisch gesehen ist es letztlich natĂŒrlich eine Geschmackssache.